Genetisch bedingtes Übergewicht?!

verfolgt man die Ausführungen der letzten Beiträge aufmerksam, so kommt man zu einem logischen Schluss: Schnelles dauerhaftes Abnehmen ist unmöglich, weil uns unser Körper immer wieder zum Ausgangsgewicht zurückbefördern möchte.

Anpassungsmechanismen bei schnellem Gewichtsverlust

Noch einmal kurz zur Erinnerung, worum es in den letzten Beiträgen ging.

1) Thema Diäten [1] [2]: Reduzieren wir zu stark unsere Kalorien, verringert sich unser Stoffwechsel und wir nehmen irgendwann nicht mehr weiter ab (auch wenn wir noch übergewichtig sind). Die Kalorienaufnahme drastisch zu reduzieren stellt also keine sehr gute Methode dar.

2) Thema Sport [1];[2]: Die Strategie den Energieverbrauch drastisch zu erhöhen stellt auch kein Erfolgsrezept dar, weil der Körper mit verschiedensten Mechanismen und hormonellen Veränderungen dagegen wirkt (auch wenn wir noch übergewichtig sind).

Schlussfolgernd lässt sich folgendes feststellen: WIE ZUR HÖLLE SOLLEN WIR DENN BITTESCHÖN ZU EINEM NORMALGEWICHT GELANGEN, WENN DER KÖRPER MIT ALLER GEWALT VERSUCHT UNS ZUM AUSGANGSWERT ZURÜCKZUBEFÖRDERN?!?!?!

Genetisch bedingtes Übergewicht

Muss man sich einfach damit abfinden, dass man übergewichtig ist? Kurze Antwort darauf: Nein. Man braucht allerdings die richtigen Methoden und Werkzeuge. Mit Diäten und Fitnessprogrammen wird man, wenn man sein gesamtes Leben schon übergewichtig war, höchstwahrscheinlich nicht zu seinen eigenen Wunschkörper gelangen. Das aller wichtigste, was man auf seinem Weg zum Wunschkörper mitbringen sollte, ist jedoch Zeit.

Ich möchte kein Spielverderber und Miesepeter sein. Aber wir müssen uns vom Gedanken verabschieden zu denken, dass wir schnell Gewicht verlieren können und das verloren gegangene Gewicht anschließend auch halten können. Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass die 20,30,40, 50 oder wie viel Kilogramm Übergewicht auch immer auch nicht von heute auf morgen gekommen sind. Demnach dürfen wir auch nicht erwarten, dass wir innerhalb weniger Woche das ganze umkehren können.

Jedoch zurück zur Frage. Gibt es Menschen, die genetisch bedingt übergewichtig sind? Ich bin davon überzeugt, dass es diese nicht gibt. Meiner Meinung nach gibt es nur Menschen, die sehr „gute Futterverwerter“ sind (diesen Begriff benutzt die Masttierhaltung) und andere die „schlechte Futterverwerter“ sind. Manche Menschen besitzen demnach die Fähigkeit, die Energie aus der Nahrung sehr gut zu nutzen und einzuspeichern, während andere sehr verschwenderisch mit der Energie umgehen und relativ dünn bleiben.

Genetischer Grund für Übergewicht

Wenn man also zu den (un-)glücklichen zählt, die sehr sparsam mit Energie umgehen können, ist es wichtig auch die Ernährung anzupassen. Doch dafür sind verschiedene Schritte notwendig. Denn energiedichte Lebensmittel sind dummerweise diejenigen, die uns evolutionsbedingt am besten schmecken. Dazu gehören Kuchen, Kekse und Schokolade. Der erste Schritt wäre Verzicht. Dauerhafter Verzicht wäre aber wieder nicht mit der Prämisse nach Lebensqualität vereinbar, weshalb wir das Projekt „Abnehmen“ eigentlich starten.

Man muss also so weit kommen, dass man von sich aus Süßes beiseite legt. Da das jedoch bereits das Selbstbild und das Unterbewusstsein eines Menschen betrifft, möchte ich in diesem Blogeintrag nicht näher darauf eingehen. Heute soll es ja eigentlich um die Frage gehen, warum dieser s****** Ausgangswert so weit oben liegt, zu dem wir immer wieder zurückkehren, nachdem wir Diäten gemacht und uns durch Fitnessprogramme gequält haben. Du wirst erkennen, dass du nicht genetisch zum Übergewicht verdammt bist, sondern es einen relativ plausiblen, wenn auch unschönen und nicht marketingreifen, Grund dafür gibt.

Neustart für Mission Übergewicht

Einerseits ist die Erkenntnis, dass man aufgrund der falschen Herangehensweise keine direkte Schuld an den ausbleibenden Erfolgen beim Diäten hat, vielleicht erleichternd. Schließlich werden einige Fragen, die vielleicht auch du dir im Laufe einer Diät aufgetreten sind,  beantwortet. Die Fragen „wie kann es sein, dass ich viel weniger essen kann, als alle andere?“ oder „warum fühle ich mich so schlapp und energielos“ kannst du dir nun sicherlich beantworten. Es liegt nicht an dir. Es liegt an der falschen Herangehensweise, die deinen Körper zum Rebellieren mit seinen Hormonen aufruft.

Dennoch wissen wir jetzt nur, was nicht funktioniert. Doch was funktioniert denn nun? Was ist der Grund dafür, dass dieser Ausgangswert so weit nach oben verschoben ist? Wenn du meine allerersten Blogbeiträge gelesen hast, kannst du dir denken, wer der Übeltäter ist. Es ist wieder das Insulin.

Doch bevor man sich damit beschäftigt, warum sich der eigene Gleichgewichtszustand so weit oben befindet, muss man den normalen Ablauf bei der Aufrechterhaltung des Körpergewichts nachvollziehen können. Dafür ist die Einführung des Sättigungshormons Leptin notwendig. Leptin ist ein Protein, das von den Fettzellen gebildet wird und leitet sich vom griechischen Wort „lepto“ ab, was dünn bedeutet. Steigen die Leptinlevel im Körper an, wird der Steuerzentrale des Gehirns, dem Hypothalamus, Sättigung signalisiert. Der Regelkreis bei einer normalgewichtigen Person läuft stark vereinfacht folgendermaßen ab.

Leptin-Regelkreis
Leptin-Regelkreis

So hält uns Leptin schlank

Sobald wir Nahrung zu uns nehmen steigt unser Insulinlevel. Das führt dazu, wie bereits gelernt, dass neben den Glykogenspeichern auch die Fettzellen gefüllt werden. Je gefüllter die Fettzellen, desto mehr Leptin wird produziert. Dadurch wird dem Hypothalamus Sättigung signalisiert, was wiederrum dazu führt, dass wir das Essen einstellen. Nehmen wir nun wegen des Gefühls der Sättigung keine Nahrung zu uns, sinkt logischerweise der Insulinspiegel und die Fettzellen leeren sich, da das gespeicherte Fett als Energiequelle verwendet wird. Durch die Leerung der Fettzellen verringert sich jedoch die Leptinproduktion, was die Leptinlevel sinken lässt. Dadurch bekommt der Hypothalamus nicht mehr das Signal der Sättigung signalisiert. Für uns bedeutet das ein Hungergefühl. Dementsprechend beginnen wir wieder zu Essen und der Kreislauf beginnt von vorne. Dieser Kreislauf ist in Abbildung „Leptinregelkreis“ zu erkennen und macht deutlich inwiefern Leptin für die langfristige Regulierung des Körpergewichts verantwortlich ist.

Familienfeste machen nicht dick

Das erklärt im Übrigen auch, weshalb Normalgewichtige, durch Völlerei bei Familienfeiern langfristig nicht zunehmen, obwohl sie in den Augen eines Übergewichten (eigentlich in jedermanns Augen, den Übergewichtigen fällt es nur auf) Unmengen an Nahrung in sich hineinstopfen. Denn durch dieses Event füllen sich die Fettspeicher und die nächsten Tage reagiert der Körper zum einen durch erhöhten Stoffwechsel und zum anderen durch vermindertes Hungergefühl. Das führt dazu, dass sie nach einigen Tagen wieder ihr Ausgangsgewicht erreicht haben.

Kein Übergewicht ohne Diäten

Darüber hinaus erklärt der Regelkreis erklärt auch wie es sein kann, dass manche Erwachsene ihr gesamtes Leben lang das gleiche Körpergewicht halten, ohne es durch Kalorienzählen oder bestimmtes Verhalten bewusst zu beeinflussen. Um auch hier kurz zur Kalorienüberzeugung zu schwenken. Der Theorie nach müsste man sich dafür dauerhaft weder in einem Kalorienüberschuss noch Defizit befinden. Wenn der Ruhestoffwechsel tatsächlich so konstant sei, müssten sie Tag ein Tag aus, dieselbe Menge an Kalorien essen und genau den gleichen Leistungsumsatz verzeichnen, um das Gewicht so perfekt halten zu können. Ist das wahrscheinlich? Diese Frage sollte dabei unterstützen die Kalorienüberzeugung weiter zu untergraben und die lieben Kalorien bewusst an der längeren Leine zu lassen.

„Kaputtes“ Leptin bei Übergewichtigen?

Für uns gibt es aber eine viel wichtigere Frage: Warum ist der beschriebene Regelkreislauf bei Übergewichtigen offensichtlich gestört? Man könnte vermuten, dass bei Übergewichtigen das Sättigungshormon Leptin nicht in ausreichendem Maße gebildet wird. Ohne Sättigungshormon würden sie Hunger verspüren und Nahrung aufnehmen. Dieser Grund klingt sehr plausibel. Schließlich stellt man fest, dass Übergewichtige gewöhnlich mehr Hunger verspüren als Normalgewichtige. Ist das des Rätsels Lösung? Muss man Übergewichtigen einfach mehr Leptin geben und sie werden schlank? Damit das zutrifft, sollten die Leptinwerte der Betroffenen gering sein.

Es tut mir leid. Ich war zwar kurz davor die heilige Abnehmpille voll mit Leptin zu verkaufen, doch leider würde das nicht viel bringen. Denn misst man die Leptinwerte von Übergewichtigen, so stellt man fest, dass die Werte sogar höher als bei Normalgewichtigen sind. Übergewichtige haben also sogar mehr vom Sättigungshormon Leptin und sind trotzdem hungriger. Wie kann das sein?

Es liegt daran, dass Übergewicht neben der Insulinresistenz (dazu mehr in Kapitel „Insulinresistenz) auch eine Form der Leptinresistenz ist. Genauso wie dadurch, dass durch die falsche Ernährung ständig zu viel Insulin produziert wurde und die Zellen durch die ständige Aussetzung mit Insulin resistenter wurden, (zu Resistenzen mehr in einem späteren Blogbeitrag), so könnten auch die „Andockstellen“ für Leptin in der Steuerzentrale im Gehirn (Hypothalamus) resistent werden. Das würde bedeuten, die eingehenden Signale für Sättigung kommen im Hypothalamus nicht im ausreichenden Maße an, um den Hunger zu regulieren oder den Stoffwechsel zu erhöhen. Folglich denkt das Gehirn der Körper wäre am Verhungern, obwohl sich die Fettmassen unaufhörlich anhäufen und viel Leptin von den Fettzellen produziert wird. Er ist blind für die Fettpolster, die sich überall breit machen.

Übergewicht: Uneindeutig

Bei dem eben beschrieben Mechanismus ist man sich in der Wissenschaft allerdings nicht sicher. Da Insulin als Grund für Übergewicht gilt, was einige Studien auch eindrucksvoll „beweisen“, gehe manche Forscher auch davon aus, dass Insulin die Funktion von Leptin im Gehirn hemmt. Das Ergebnis wäre das gleiche. Die Argumentationskette wäre in etwa so aufgebaut. Übergewichtige haben ständig erhöhte Insulinwerte, Insulin hemmt die Wirkung von Leptin, es tritt keine Sättigung durch die Leptinproduktion der Fettzellen ein, wir essen mehr, wir nehmen zu.

Während wir kontinuierlich zunehmen, reguliert sich jedoch der Gleichgewichtszustand im Sinne der Homöstase suksessive nach oben an. Dieser Auffassung ist jedenfalls Dr. Robert Lustig, ein Spezialist für Adipositas bei Kindern. Er ist der Meinung, dass hohe Level an Insulin, die aufgrund der Insulinresistenz bei Übergewichtigen gegeben sind, hemmend auf die Wirkungsweise von Leptin wirken. Demnach kann der Hypothalamus auf die sich anhäufenden Fettpolster nicht reagieren und das Körpergewicht und vor allem die Fettmasse steigt über die Jahre hinweg an.

Da es dazu im Gegensatz zu den Forschungen zu Übergewicht und Insulin keine wirklichen Ergebnisse gibt, möchte ich das ganze mal so dahingestellt lassen. Meiner Meinung nach könnte da jedoch einiges dran sein. Denn wenn es einen Gleichgewichtszustand gibt, den der Hypothalamus über die Jahre hinweg nach oben anpasst, dann erklärt es auch, warum sich Menschen, die stark übergewichtig sind mit dem Abnehmen schwerer tun als nicht stark übergewichtige: Der Ausgangswert ist bei Übergewichtigen viel weiter oben. Dementsprechend müssen sie sich noch mehr Zeit nehmen. Und das ist genau das, was ich bei meinen Abnehmern, aber auch in der Bevölkerung beobachte. Daher habe ich versucht einen Vergleich darzustellen, um dir das Prinzip des Gleichgewichtszustands näher zu erklären.

Der Gleichgewichtszustand des Körpergewichts

Vergleichen lässt sich der Hypothalamus mit einem Management, das stets die Zahlungsströme einer Periode im Auge behält. Sein Ziel ist es, dass die Ausgaben die Einnahmen nicht überschreiten und sich dadurch das Vermögen nicht verändert. Das ist der Gleichgewichtszustand. Wir nehmen beispielsweise 1000€ ein und wollen nicht mehr als 1000€ ausgeben, um nicht in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten. Das Problem ist jedoch, dass über die Jahre immer ein bisschen mehr eingenommen als ausgegeben wurde. Dadurch hat sich ein Vermögen angehäuft. Das sieht das Management als normal an. Definiert es also als Gleichgewichtszustand.

Möchte man nun mehr ausgeben, also Gewicht verlieren, wehrt sich dieses Management dagegen. Sein Job ist es schließlich dafür Sorge zu tragen, dass die Ausgaben die Einnahmen nicht überschreiten. Wenn die Ausgaben, also der Gewichtsverlust, zu hoch ausfallen, leitet es alles Nötige in die Wege, um das zu unterbinden. Es fährt den Stoffwechsel herunter, motiviert dazu sich nicht zu bewegen. Das war das, was ich in den letzten Beiträgen mit der hormonellen Kriegsführung unseres Körpers beschrieben habe.

Übergewicht friedlich loswerden

Mit einem solchen Management wird es demnach unmöglich sein, Gewicht zu verlieren. Das Ziel muss also sein im Hypothalamus Stühle zu rücken und ihn neu zu besetzen. Wir brauchen ein Management, das die Fettreserven respektiert und im Sinne einer schlanken Unternehmensführung das nicht genutzte Vermögen effektiv reduzieren möchte. Der Hypothalamus muss also tolerant dafür sein, die so hart erarbeiteten Fettreserven sukzessive auflösen zu lassen. Erst nachdem Periode für Periode der Gleichgewichtszustand nach unten korrigiert wird, wird es möglich sein, das Gewicht dauerhaft halten zu können. Betonung liegt hier auf sukzessive. Weder der Hypothalamus noch das toleranteste Management wird eine Reduzierung des „Vermögens“ um 30% oder 40% in Kauf nehmen. Nur auf lange Sicht wird es also möglich sein, den Gleichgewichtszustand schrittweise anzupassen und nicht Gefahr zu laufen, dass Notsparprogramme in die Wege geleitet werden. Das müssen wir wohl oder übel akzeptieren. Ein schneller Gewichtsverlust ohne Jojo-Effekt ist mit dem Hypothalamus nicht zu vereinbaren, es sei denn, man möchte unbedingt in den Krieg gegen seinen eigenen Körper und die Hormone ziehen.

Kooperation mit unserem Körper

Mit Crash-Diäten schnell an Gewicht zu verlieren, stellt also nicht das Problem dar. Das Problem ist das Management, das den Gleichgewichtszustand nach unserem Geschmack zu langsam nach unten aktualisiert. Wie ein unzufriedener Mitarbeiter haben wir nun die Wahl uns gegen das Management zu stellen und mit aller Kraft zu versuchen durch unverhältnismäßig großen Aufwand dennoch das Körpergewicht auf einem niedrigen Niveau zu halten. Dabei haben wir den Hypothalamus jedoch als großen Widersacher gegen uns und wir werden vermutlich das gleiche Schicksal erleiden wie die Teilnehmer von „The Biggest Loser“. Intelligenter wäre es, sich mit ihm zu verbünden und statt gegen ihn zu kämpfen in Kooperation das eigene Ziel zu erreichen. Das wichtigste, was wir dafür mitbringen sollten ist, neben einer guten Strategie, Geduld und Zuversicht. Außerdem sollten wir uns nun endlich der Frage widmen wie wir Insulin, das uns Fett macht und unsere Steuerzentrale außer Kraftsetzt, effektiv steuern können.

Unser Langzeit-Masterplan

Ich denke an der soeben beschriebenen Systematik ist einiges dran. Schließlich erklärt es, warum sich der Stoffwechsel bei Übergewichtigen reduziert, wenn sie zu wenig Kalorien aufnehmen, obwohl sie eigentlich noch genug Energie an sich hätten und beispielsweise 20kg von ihrem Wunschkörper entfernt liegen. Ohne diesen Gleichgewichtszustand, der viel zu weit nach oben verschoben ist, würde das keinen Sinn machen. Wäre der Gleichgewichtszustand im Normalgebereich, wären sie ja vermutlich nie so schwer geworden, weil sie der Körper mit all seinen Hormonen motiviert hätte, schlank zu bleiben.

Übrigens, interessierst dich zwar nicht und glauben wirst du es mir auch nicht: Möchte man sehr schnell zunehmen, klappt das für jemanden dessen Gleichgewichtszustand über Jahre im „Normalbereich“ lag genau so wenig. Denn der Körper reagiert auch hier. Aber eben nur in die andere Richtung. Er erhöht den Stoffwechsel und drängt dazu, sich mehr zu bewegen.

Aber zurück zum Thema Übergewicht und Abnehmen. Was ist der Grund für diesen Beitrag? Ich möchte mal wieder ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man dem Ganzen Zeit geben muss. Und ich möchte das Bild hier auch noch zurechtrücken, damit du hier nicht komplett negativ und unmotiviert herausgeht. Schneller Gewichtsverlust ist in meiner Definition 30-40% des Ausgangsgewicht innerhalb weniger Monate. Das bedeutet, wenn du 120kg wiegst, wären das 36-48kg innerhalb von ca. 6 Monaten. Da tritt das Phänomen sicherlich auf.

Ich konnte bei meinen Abnehmern feststellen, dass in diesem Zeitraum 15-20% absolut realistisch ist. Das sind bei einer 120kg schweren Person 18-24kg. Ich finde, das ist absolut in Ordnung. Vor allem dann, wenn sich das Abnehmen nicht anfühlt wie ein Diät oder ein Programm. Doch dafür ist eine Veränderung des Selbstbildes und der Gewohnheiten unabdingbar.

Genetik und Glaubenssätze

Das Thema Selbstbild, Glaubenssätze und Unterbewusstsein ist dabei aber sicherlich genauso relevant. Wenn Du die Überzeugung hast, dass du genetisch bedingt übergewichtig bist, dann wirst du es auch für immer bleiben. Da bin ich mir (leider) sicher. Das ist das, was ich auch bei meinen Teilnehmern feststelle. Sobald es bei ihnen „Klick“ macht und sie aufgrund der ersten Erfolge wirklich davon überzeugt sind, dass sie ihren Wunschkörper erreichen können, hebt das ihre Energielevel drastisch an und die Veränderung findet unaufhaltsam statt.

Das ist das wichtigste, was du aus diesem Beitrag mitnehmen solltest:

  1. Lass dich von der Abnehmindustrie nicht verarschen. Schneller Gewichtserfolg, ist nichts, was du willst. Du wirst darunter nur leiden.
  2. Du kannst deinen Wunschkörper erreichen, wenn Du dem ganzen zeit gibst
  3. Ziehe niemals in den Krieg gegen deine Hormone
  4. Feier das Leben und genieße das Essen an Feierlichkeiten
  5. Probiere eine Langzeitorientierte Methode aus und glaube an dich!

Ich hoffe ich konnte dir dann doch noch Mut geben. Ich möchte nicht, dass es dir geht wie den Teilnehmern von „The biggest Losern“ oder andere traurige „Abnehmpersönlichkeiten“.

Mach´s gut

Dein Alexander

P.S. Teile den Beitrag gerne. Damit hilfst du mir und unserer Mission: „Menschen von den Unannehmlichkeiten aller Diäten und Fitnessprogramme befreien und ihnen einen neuen Weg zum eigenen Wunschkörper aufzeigen.“

 

 

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Alexander Wunsch
Coach

Dieser Blog richtet sich an jeden, der Probleme mit dem Körpergewicht hat und/ oder sich im Dschungel der Gesundheitsinformationen nicht mehr auskennt.

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